11.000 Pilger kommen in Telgte an

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Osnabrück/Telgte - Mit 11.000 Pilgern sind die Erwartungen am Samstag bei der Osnabrücker Wallfahrt übertroffen worden.

Wallfahrtsleiter Karlheinz Schomaker war am ersten Wallfahrtstag zwischenzeitlich von 8000 Teilnehmern ausgegangen. Auf der insgesamt 46 Kilometer langen Strecke hätten sich immer mehr Pilger aus den anliegenden Ortschaften angeschlossen, sagte Schomaker. Seit Jahren steige die Zahl der Teilnehmer. Es seien besonders viele junge Leute dabei. "Alte Traditionen gewinnen bei der Jugend offenbar an Wert", sagte Schomaker.

Das Tagesziel in Telgte war das um 1370 entstandene Gnadenbild der Gottesmutter Maria. Am Sonntag sollte es zurück nach Osnabrück gehen. Etwa 60 Prozent der Pilger laufen sowohl den Hin- und den Rückweg, wie Schomakers sagte. Mit einem Gottesdienst in der niedersächsischen Gemeinde Georgsmarienhütte soll die Wallfahrt am Sonntagabend enden. Sie zählt seit einigen Jahren zu den großen in Deutschland.

Zunehmend nehmen Menschen aus allen Teilen Deutschlands teil. Auch der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode lief am 1. Tag in dem auf dem letzten Stück zwei Kilometer langen Pilgerstrom mit und verdiente sich die Anerkennung routinierter Pilger.

Im März 1852 hatten Osnabrücker Bürger den Wunsch geäußert, am Fest Mariä Heimsuchung eine Pilgerreise nach Telgte zum Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes zu unternehmen. Selbst in Kriegsjahren, wo die Wallfahrt verboten war, hatten sich Gläubige auf den Weg gemacht. - lnw

Quelle: wa.de

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