Neue Hinweise im Dortmunder Vergewaltigungs-Fall

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Mit diesem Foto sucht die Dortmunder Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger.

Dortmund - Im Fahndungs-Fall nach einer Vergewaltigung in Dortmund-Huckarde Ende März 2014 hat die Polizei nach einem Beitrag in der Sendung "Aktenzeichen XY" im ZDF neue Hinweise erhalten.

Die Tat hatte sich am 29. März 2014 gegen 21.55 Uhr in Dortmund-Huckarde ereignet. Ein dunkelhäutiger Mann hatte eine damals 21-Jährige Dortmunderin auf einem Fußweg parallel zur Bahnlinie vergewaltigt und war mit ihrer Handtasche und dem Handy geflohen. Nach der Veröffentlichung des Fahndungsbeitrages in der Sendung "Aktenzeichen XY" am Mittwochabend gingen neue Hinweise bei der Polizei ein, wie diese am Donnerstagmorgen mitteilte.

In der Sendung wurde das Tatgeschehen filmisch dargestellt und aufbereitet. Es waren auch Videosequenzen aus der S-Bahn, mit dem das Opfer nach Dortmund-Huckarde gefahren war, zu sehen. Die späteren Ermittlungen hatten ergeben, dass Täter und Opfer die gleiche S-Bahn genutzt hatten, von dem flüchtigen Täter liegen mehrere Minuten Videomaterial vor.

Für Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Täter geben können, wurde eine Dortmunder Telefonnummer (0231/1327999) sowie eine Münchner Telefonnummer eingeblendet.

Bis Donnerstagvormittag lagen der Dortmunder Polizei gut 20 neue Hinweise zum Tatgeschehen beziehungsweise zum Täter vor. Unter diesen Hinweisen gebe es derzeit eine vielversprechende Spur nach Frankreich, heißt es. Die Bearbeitung dieser Hinweise und somit eine Bewertung ihrer Qualität dürfte jedoch noch geraume Zeit in Anspruch nehmen.

Bei der Dortmunder Polizei hat sich aber auch eine Zeugin gemeldet, die angibt, einen Tag vor der Tat, also am 28. März 2014, in der Dortmunder Innenstadt von dem gesuchten Täter angesprochen worden zu sein. Sie sei ihm in den Nachtstunden im Innenstadtbereich begegnet. Auf die Frage, wo sie denn hinwolle, habe sie nicht reagiert und sei einfach weitergegangen. Die Anhörung dieser Zeugin folgt zeitnah.

Darüber hinaus hat sich mittlerweile das Pärchen, welches dem Täter in der S-Bahn für einige Minuten gegenüber gesessen hat, bei der Dortmunder Polizei gemeldet. Auch hier folgt zeitnah eine Anhörung.

Die geschaltete Telefonleitung in München hat ebenfalls eine Vielzahl von Hinweisen erbracht. Zur Qualität können hier noch keine Angaben gemacht werden, so die Polizei Dortmund.

Für Zeugen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Täters machen können, steht weiterhin das Hinweistelefon der Dortmunder Polizei unter der Rufnummer 0231/132-7999 zur Verfügung. - eB

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Quelle: wa.de

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