SPD-Fraktionschef Römer will Flüchtlingskonsens

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Norbert Römer

Düsseldorf - SPD-Landtagsfraktionschef Norbert Römer will die Flüchtlingsproblematik aus der üblichen parteipolitischen Auseinandersetzung heraushalten.

Das sensible Thema benötige einen großen überparteilichen Konsens, sagte Römer vor Journalisten in Düsseldorf. Ihn beunruhige "die innere Zerrissenheit" der Union in der Flüchtlingsfrage. An der Lösung der Fluchtursachen müsse ebenso wie an der Versorgungsproblematik der hiesigen Kommunen über einen langen Zeitraum beharrlich weitergearbeitet werden. "Angela Merkel hat Recht: Man kann nicht einfach den Schalter umlegen", sagte Römer.

Die Hilfsbereitschaft in Nordrhein-Westfalen sei ungebrochen. Das Land habe in diesem Jahr bereits über 200 000 Flüchtlinge aufgenommen. Gemessen an der gesamten Landesbevölkerung machten sie aber nur ein Prozent aus, betonte der SPD-Politiker. Er äußerte sich zuversichtlich, die laufenden Verhandlungen der rot-grünen Landesregierung mit den Kommunen über die künftige Finanzierung der Flüchtlingskosten zu einem guten Abschluss zu bringen. - dpa

Quelle: wa.de

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