NRW-Polizei rüstet Streifenwagen mit Maschinenpistolen auf

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Symbolbild.

Düsseldorf - Nach den jüngsten Terroranschlägen in Paris hat die nordrhein-westfälische Polizei ihre Streifenwagen mit Maschinenpistolen aufgerüstet. Außerdem wurden die Beamten aufgefordert, ihre Schutzwesten anzulegen.

Entsprechende Medienberichte wurden am Dienstag in Polizeikreisen bestätigt. Das NRW-Innenministerium wollte dies weder bestätigen noch dementieren: "Sicherheitsmaßnahmen, über sie man spricht, sind keine mehr", hieß es. Nach den Anschlägen vom Freitag waren zudem die Schutzmaßnahmen für französische Einrichtungen in NRW verstärkt worden.

Verfassungsschutz um 25 Stellen aufgestockt

Bereits nach den Terroranschlägen am Jahresbeginn in Paris hatte Nordrhein-Westfalen seine Anti-Terror-Maßnahmen hochgefahren und das Personal um 385 Stellen aufgestockt. Der Verfassungsschutz wurde nochmals um 25 Stellen verstärkt, der Staatsschutz um 110 Beamte, Fahndung und Observation um 150 Beamte ausgebaut und der Schutz gefährdeter Objekte und Personen um 100 Stellen.

Wie viele sogenannte Gefährder beobachtet werden, wollen die Sicherheitsbehörden aus taktischen Gründen nicht sagen. Bislang sind rund 200 Ausreisen aus NRW nach Syrien bekannt. Etwa 50 Rückkehrer sind wieder in NRW. Nach Abgaben von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) gelten in NRW rund 500 Islamisten als gewaltbereit. - dpa

Quelle: wa.de

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