Stabiler konjunktureller Lage sei Dank

NRW-Arbeitslosenzahlen auf niedrigstem Stand seit 23 Jahren

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Düsseldorf - Die Arbeitslosigkeit in NRW hat im Juni den niedrigsten Stand seit 23 Jahren erreicht. Gut 718.000 Menschen waren in dem Frühsommermonat arbeitssuchend gemeldet, knapp 6400 weniger als im Mai, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent.

In der Juni-Statistik wurden Flüchtlinge, die 2015 und 2016 nach NRW gekommen sind, erstmals eigenständig erfasst. Gut 37.000 von ihnen haben sich danach arbeitslos gemeldet. 

Dass die Arbeitslosenquote dennoch insgesamt weiter sank, sieht die Chefin der Arbeitsagentur in NRW, Christiane Schönefeld, als Beleg für die stabile konjunkturelle Lage. 

Sehr deutlich wuchs die Zahl der Vorbereitungskurse für den Arbeitsmarkt, zu denen auch Sprachkurse zählen. Die Teilnehmerzahl an Berufsvorbereitungskursen nahm im Vorjahresvergleich um mehr als ein Drittel auf knapp 57.000 Menschen zu. Viele Teilnehmer seien Flüchtlinge. 

"Wichtig ist, dass die Geflüchteten alles tun, die erforderlichen Qualifikationen zu erwerben", sagte Schönefeld. Die Arbeitslosenzahlen gingen landesweit zurück. Einzige Ausnahme mit einem knappen Anstieg war Hagen. Dort habe der Arbeitsmarkt die Zuwanderung geflüchteter Menschen nicht kompensieren können. - dpa

Quelle: wa.de

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