National Express: Reibungsloser Ablauf wohl erst in Tagen

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Köln/Hamm - Bis zu einem reibungslosen Ablauf wird das in NRW holprig gestartete Privat-Bahnunternehmen National Express nach eigener Aussage noch einige Tage benötigen.

"Es wird vermutlich noch einige Betriebstage dauern, bis sich die internen Prozesse und die zwischen allen Beteiligten (DB Netz, DB Station & Service, DB Instandhaltung) eingeschwungen haben", teilte der britische Zugbetreiber am Mittwoch mit. Aber man arbeite daran, zum Beispiel mit mobilen Werkstattteams.

Mit dem Fahrplanwechsel zum vergangenen Sonntag hatte National Express erstmals zwei Verbindungen in Deutschland übernommen - den Rhein-Münsterland-Express (RE 7) und die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48). Gleich zu Beginn kam es zu Problemen.

Wie National Express einräumte, gab es unter anderem schon am Montagmorgen einen Defekt an zwei Triebwagen. "Zudem konnte ein weiteres Fahrzeug bedingt durch einen großflächigen Graffitischaden nicht eingesetzt werden". Aufgrund der vielen Anrufe sei am Montagabend auch die Service-Hotline zeitweise nicht zu erreichen gewesen. Nun würden mehr Mitarbeiter eingesetzt.

Der Fahrgastverband Pro Bahn erklärte, es sei noch zu früh für eine echte Bilanz. Grundsätzlich gebe es bei dem Fahrplanwechsel im Dezember oft Probleme - weil viel Andrang herrsche und die Witterung schwierig sei. Die RE7-Strecke sei schwierig und für Verspätungen bekannt. - dpa

Quelle: wa.de

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