Tragische Serie / Vollsperrung bei Gütersloh

Drei Unfälle mit vier Toten innerhalb weniger Stunden auf der A2

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An einer Autobahn-Raststätte an der A2 bei Gütersloh ist ein Mann mit seinem Wagen auf einen stehenden Lkw-Anhänger aufgefahren und ums Leben gekommen. Der Wagen des 23-Jährigen fing nach dem Aufprall an der Raststätte Gütersloh Nord an der A2 in der Nacht zum Freitag sofort Feuer.

[Update 16.42 Uhr] Gütersloh - Binnen weniger als zehn Stunden sind auf der A2 am Freitag vier Menschen bei drei Unfällen ums Leben gekommen. Die Sperrung der A2 ist inzwischen aufgehoben.

Zunächst starb kurz nach Mitternacht ein 23-Jähriger aus Gütersloh, als er auf der Raststätte Gütersloh Nord auf einen abgestellten Tanklastzug auffuhr. Das Auto fing sofort Feuer, jede Hilfe kam zu spät. Zwischen dem Kreuz Bielefeld und Gütersloh (8.15 Uhr) sowie zwischen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück (10 Uhr) ereigneten sich dann weitere tödliche Unfälle.

Einem Polizeibericht zufolge war der Pk in der Nacht auf Freitag um 0.38 Uhr auf dem Tankstellengelände der Raststätte Gütersloh Nord auf einen Tanklastzug aufgefahren und sofort in Brand geraten.

Die Rettungskräfte konnten den Fahrer nicht mehr rechtzeitig befreien.

Lkw prallt auf Lkw

Wie die Polizei mitteilte, prallte dann am Morgen gegen 8.15 Uhr zwischen Bielefeld und Gütersloh ebenfalls in Fahrtrichtung Dortmund ein Lastwagenfahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen weiteren Lkw. Daraufhin fuhr er in die Leitplanke und wurde tödlich verletzt. Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Auto gerät unter Sattelschlepper

Nur knapp zwei Stunden später gegen 10 Uhr fuhr dann nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein Autofahrer in Fahrtrichtung Hannover mit seinem Fahrzeug zwischen Herzebrock-Clarholz und Rheda-Wiedenbrück unter einen davor fahrenden Sattelschlepper.

In dem Auto saßen zwei Erwachsene und zwei Jugendliche. Die Erwachsenen starben an der Unfallstelle, die Jugendlichen erlitten leichte Verletzungen.

Nähere Angaben zu den jeweiligen Unfallursachen machte die Polizei zunächst nicht. - dpa/eB

Quelle: wa.de

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