Nach Starkregen: Vermehrt Mücken in Teilen von NRW erwartet

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Viele Mücken nach Starkregen

Essen - Die Unwetter in Nordrhein-Westfalen haben sich vorerst ausgeregnet. Die Auswirkungen in Form von lästigen Mücken könnten die Bewohner aber noch länger beschäftigen.

Ganz NRW müsse sich aber nicht mit Mückenschutz-Mittel eindecken, beruhigt das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). 

Pfützen auf Wiesen und Äckern und andere stehende Gewässer können zur Brutstätte für Mücken werden. "In den kommenden Wochen muss daher in den Überschwemmungsgebieten mit einem vermehrten Aufkommen von Stechmücken gerechnet werden", heißt es in einer Mitteilung des Technischen Überwachungsvereins Rheinland.

Es komme auch auf die Wetterverhältnisse an, sagte LANUV-Sprecher Peter Schütz. Wasser in den Pfützen dürfe auch bei 20 bis 22 Grad nicht komplett verdunsten, damit sich darin die Mücken entwickeln. "Deshalb kann man nicht pauschal von einer Mückenplage für ganz NRW sprechen."

Grundsätzlich problematisch sei Wasser in Regentonnen, Rinnen oder versteckten Pfützen und tiefen Gefäßen, etwa Pflanzenkübel im Garten. "Dort wo keine Fische, oder Fressfeinde den Mücken gefährlich werden können", erklärte Schütz. Auch in den Rheinauen könnten nach Abfließen des Hochwasser Tümpel als Mückenbrutstätten zurückbleiben.

Quelle: wa.de

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