Ruhr in Love

Musik auf 40 Bühnen - 48.000 Menschen feiern in Oberhausen

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Symbolbild

Oberhausen - Sie tanzen zu AKA AKA, Gestört Aber Geil und DJ Quicksilver: Beim Elektro-Festival "Ruhr in Love" haben am Samstag Zehntausende getanzt und gefeiert. Die Polizei hat das Festival für Ermittlungen gegen Drogendealer genutzt.

Wummernde Bässe, kreischende Gitarren: Rund 48 000 Menschen haben am Samstag in Oberhausen beim Elektro-Festival "Ruhr in Love" gefeiert.

Etwa 400 DJs standen auf den 40 Bühnen - mit dabei AKA AKA, Gestört Aber Geil, Phil Fuldner und DJ Quicksilver.

Das Festival soll eine Mixtur aus verschiedenen elektronischen Musikstilen sein, es bezeichnet sich deswegen als "elektronisches Familienfest". Bis 23 Uhr wurde im OLGA-Park getanzt und gefeiert, dann ging es bei Afterhour-Shows in den Clubs der Region weiter.

Die Polizei war mit dem Verlauf zufrieden. Nach negativen Erfahrungen in den vergangenen Jahren hatten verdeckte Ermittler ihren Fokus vor allem darauf gelegt, Drogendealer auffliegen zu lassen.

Über 50 Menschen kamen nach Angaben der Polizei ins Krankenhaus, weil sie zu viel Alkohol getrunken oder Drogen genommen hatten. Auch Minderjährige seien dabei gewesen.

14 Menschen nahmen die Einsatzkräfte während des Festivals fest, vor allem wegen Drogendelikten. Rund 400 Strafanzeigen wurden aus diesem Grund zudem am Samstag erstattet - in etwa so viele wie im Vorjahr.

Vor zwei Jahren war eine Festival-Besucherin an einem Drogencocktail gestorben. Seitdem hat die Polizei bei dem Elektro-Festival einen besonderen Fokus auf Rauschgift gelegt.

Probleme hatte es bei der Anreise gegeben. Besucher hatten in mehreren Zügen die Notbremsen gezogen und waren auf freier Strecke ausgestiegen. Die Strecke Düsseldorf-Duisburg war laut Bundespolizei für mehr als eine Stunde gesperrt. Ob sie die Notbremsen aus einer Alkohollaune heraus zogen oder ob die Enge und die schlechte Luft in den Zügen der Auslöser waren, blieb zunächst unklar.

dpa

Quelle: wa.de

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