Wohnhaus in Düsseldorf brennt lichterloh - Verdächtiger festgenommen

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[Update 17.30 Uhr] Düsseldorf - Nach dem Brand eines vierstöckigen Wohnhauses in Düsseldorf hat die Polizei am Mittwoch einen 22-Jährigen festgenommen. Der Mann stehe unter dringendem Tatverdacht der schweren Brandstiftung, teilte die Polizei mit.

Derzeit werde geprüft, ob der psychisch labile Beschuldigte haftfähig ist. Das Haus hatte in der Nacht zu Mittwoch lichterloh gebrannt und ist jetzt unbewohnbar. Elf Menschen wurden von der Feuerwehr gerettet, zwei von ihnen kamen ins Krankenhaus.

Laut Mitteilung hatte der Verdächtige die Besatzung eines Streifenwagens durch wildes Gestikulieren auf sich und das Feuer aufmerksam gemacht. Später habe er rund um den Einsatzort randaliert und einen verwirrten Eindruck gemacht. Weil sich außerdem Hinweise darauf ergeben hätten, dass der wohnungslose Mann auch als Brandstifter infrage kommen könnte, wurde er vorläufig festgenommen.

Auch der 36-jährige Mieter der Brandwohnung sowie seine 19-Jährige Begleiterin seien vorläufig festgenommen worden - aufgrund fehlender Verdachtsmomente allerdings wieder freigelassen. Einen technischen Defekt als Brandursache schloss ein Sachverständiger derweil aus. Wegen des Feuers kamen zwei Hausbewohner mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, neun weitere konnten unverletzt vor den Flammen gerettet werden, teilte die Feuerwehr mit.

Auch ein Hund habe das Feuer wohlbehalten überlebt - sich aus Angst aber wenig später von seiner Halterin losgerissen. Der Sachschaden liege bei etwa 150 000 Euro. Die Feuerwehr war mit 80 Einsatzkräften und 32 Fahrzeugen vor Ort. In ihrer Mitteilung nennt sie den Brand ein "Inferno". - dpa

Quelle: wa.de

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