Als Teil der Gartenbau-Ausstellung 2027

Hammer Maxipark soll größer und attraktiver werden

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Der Glaselefant ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Hammer Maxiparks.

Hamm - Der Maximilianpark Hamm soll Teil der Internationalen Gartenbau-Ausstellung (IGA) 2027 werden, die als Projekt der Metropole Ruhr an mehreren Standorten stattfinden soll. Verbunden damit sind eine Erweiterung des Geländes und eine zeitgemäße Attraktivierung.

Die Investitionssumme für die Maßnahme wird mit knapp elf Millionen Euro angegeben. Während der Regionalverband Ruhr (RVR) als regionaler Veranstalter sich bereits im September offiziell um die Ausrichtung beworben hat (wir berichteten hier), stellten die Stadt Hamm und der Maximilianpark ihre Bewerbung um einen von vermutlich gut 20 Standorten am Donnerstag vor.

Unter dem Motto „Garten-Paradies – Paradies-Gärten“ soll einer der populärsten Freizeitparks der Region für die Zukunft „ertüchtigt“ werden. Nicht alles in dem 1984 als erste NRW-Landesgartenschau eröffneten Maximilianpark ist noch zeitgemäß – beispielsweise die zahlreichen mit Natursteinpflaster gestalteten Wege, die nun barrierefrei umgestaltet werden sollen, wie der Soester Landschaftsarchitekt Klaus Schulze erläuterte.

„Paradies-Halle“ als Mittelpunkt

Wichtigster Punkt ist aber die östliche Erweiterung um rund 60.000 Quadratmeter mit einer architektonisch außergewöhnlichen „Paradies-Halle“ im Mittelpunkt, in der dann die Insekten des bisherigen Schmetterlingshauses eine neue Heimat finden sollen. Erschlossen wird das neue Gelände durch eine gärtnerisch gestaltete Brücke.

Nachhaltig wirken soll das „Garten-Kompetenzzentrum NRW“, in dem die Kompetenzen von Landschaftsarchitekten, Gartenbauern, Baumschulen, Staudengärtnern et cetera gebündelt werden, um Bürgern fachliche Ratschläge beispielsweise bei der Neuanlage von Gärten geben zu können. Die auf knapp 11 Millionen Euro kalkulierten Kosten sollen zu rund 80 Prozent bezuschusst werden, so dass die Stadt Hamm einen Anteil von gut zwei Millionen Euro aufbringen müsste.

Quelle: wa.de

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