Bluttat "An der Insel" - Haftbefehl wegen Mordes

Mann (33) im Hammer Westen durch Messerstiche getötet

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In einem Mehrfamilienhaus soll ein Mensch getötet und ein Mensch schwer verletzt worden sein.

[Update 12.30 Uhr] Hamm - Der 50-Jährige, der am Samstag einen 33-Jährigen im Hammer Westen erstochen und sich dann selbst mit einem Messer verletzt haben soll, schwebt weiterhin in Lebensgefahr und ist nicht vernehmungsfähig. 

Nach Recherchen unserer Zeitung sowie offiziellen Angaben der zuständigen Dortmunder Staatsanwaltschaft und die Polizei kam es am Samstag gegen 23 Uhr in einer Wohnung in der Straße "An der Insel" zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 33-Jährigen und dem 50-jährigen. Beide kommen aus Hamm.

Der Ältere stach dabei seinem Opfer, das sich keines Angriffs bewusst war, unter anderem mit einem Messer mit großer Klinge in den Hals. Nachdem sich das Opfer aus der Wohnung gerettet hatte, brach er vor dem Haus zusammen und starb an den Folgen der Verletzung einige Zeit später im Krankenhaus.

Der 50-Jährige brachte sich anschließend selbst lebensgefährliche Verletzungen bei und befindet sich seitdem in intensivmedizinischer Behandlung; sein Zustand ist instabil. Er habe "viel Blut verloren", hieß es in Medienberichten.

Das Amtsgericht Hamm erließ gegen den 50-Jährigen antragsgemäß Haftbefehl wegen Mordes.

Zum Tatmotiv können bislang keine genaueren Angaben gemacht werden; es könnte sich um Eifersucht handeln, da sich das Opfer in der Wohnung der ehemaligen Freundin des Beschuldigten aufhielt. Wie die Redaktion erfuhr, sollen sich die 44-jährige Frau und das spätere Opfer erst am Samstag am Bahnhof kennengelernt haben. Auch die Frau soll während der Bluttat in der Wohnung gewesen und leicht verletzt worden sein.

Quelle: wa.de

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