Fall von mangelhafter Ladungssicherung in Olpe

Mächtig aus dem Lot geraten: Lkw-Anhänger drohte umzustürzen

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Die gestapelten Isolierplatten für den Industriehallenbau hatten sich bereits bedrohlich zur Seite geneigt. Zur Vollansicht des Fotos klicken Sie oben rechts.

Olpe - Da benötigt offenbar jemand dringend Nachhilfe in Sachen Ladungssicherung! Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer wurde bereits am vergangenen Freitag in Olpe-Gerlingen von der Polizei gestoppt, weil sich gestapelte Isolierplatten für den Industriehallenbau bereits bedrohlich zur Seite geneigt hatten. Bei der Kontrolle kam dann auch noch heraus, dass der Mann nicht mehr im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis war.

Wie die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Olpe erst am Dienstagmittag mitteilte, informierte "ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer die Polizei über einen Lkw in Gerlingen, der wegen seiner verrutschten Ladung in Schieflage geraten war und drohte umzukippen."

Dass seine Fracht erheblichen Schaden zu nehmen drohte, ahnte offenbar auch der 50-Jährige selbst. Denn als die Polizei das Gespann an einer Bushaltestelle antraf, sei der Fahrer schon damit beschäftigt gewesen, weitere Spanngurte anzulegen. 

"Die Ladung seines Anhängers hatte sich bereits so weit zur Seite geneigt, dass sie im oberen Bereich deutlich über die seitlichen Fahrzeugumrisse herausragte", heißt es in der Pressemitteilung. Es sei Glück gewesen, dass der Anhänger noch nicht in einer Kurve zur Seite gekippt sei. Die Olper Polizeibeamten gestatteten die Weiterfahrt erst, als die Ladung ordnungsgemäß gesichert war. 

"Bei der Kontrolle des 50-Jährigen stellte sich heraus, dass seine Fahrerlaubnis der erforderlichen Klasse CE abgelaufen war. Daher erstatteten die Beamten Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Wegen der mangelhaften Ladungssicherung muss er darüber hinaus auch mit einem deftigen Bußgeld rechnen", heißt es abschließend. - eB

Quelle: wa.de

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