Loveparade-Entschädigung: Prozesskostenhilfe abgelehnt

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2010 kam es bei der Loveparade in Duisburg zu Katastrophe. 21 Menschen starben im Gedränge. 

Düsseldorf - Die Klagen auf Schadenersatz für die Erlebnisse bei der Loveparade-Katastrophe 2010 werden vom Oberlandesgericht Düsseldorf skeptisch beurteilt. Es hatte über sieben Anträge auf Prozesskostenhilfe für solche Klagen zu entscheiden - aber nur in einem Fall grünes Licht gegeben. 

Das teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag mit. Finanziell unterstützt wird eine Frau, die 2010 in dem Gedränge bei der Katastrophe in Duisburg bewusstlos wurde und heute noch die Folgen spürt. Sie hat zwar bereits 25.000 Euro erhalten, verlangt aber noch ein Schmerzensgeld von 15.000 Euro. 

Mit der Prozesskostenhilfe kann sie nun ihre Klage weiterverfolgen. In fünf weiteren Fällen lehnte das Oberlandesgericht entsprechende Anträge wie schon das Landgericht als erste Instanz ab. Im siebten Fall steht eine endgültige Entscheidung noch aus. - lnw

Quelle: wa.de

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