57-jähriger Lkw-Fahrer aus Krefeld verletzt

Sattelzug auf A44 umgekippt: Fahrer schwer verletzt

[Update 13.21 Uhr] Werl/Soest - Zu einem schweren Lkw-Unfall kam es am frühen Montagmorgen auf der A44 in Fahrtrichtung Kassel. Ein mit Getränkekartons und Flaschen beladender Sattelzug kippte in Höhe Westönnen um und blockierte beide Fahrspuren.

Das führte zu massiven Behinderungen im Berufsverkehr. Der Fahrer, ein 57-jähriger Mann aus Krefeld, wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Dortmunder Krankenhaus gebracht.

Laut Polizeibericht ging die Unfallmeldung um 4.16 Uhr in der Leitstelle ein. Warum der Sattelzug umkippte, blieb zunächst unklar. Die Werler Feuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus und unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung des Unfallopfers.

Schwerer Lkw-Unfall auf der A 44 zwischen Werl-Süd und Soest

Der verletzte Lkw-Fahrer habe noch Glück im Unglück gehabt, dass zuvor bereits ein Bundeswehrsoldat an der Unfallstelle vorbeigekommen war und ihn als Ersthelfer betreut hatte, berichtete Feuerwehrchef Karsten Korte.

Aus dem beschädigten Tank des Lastwagens seien zwischen 50 und 100 Liter Diesel ausgelaufen. Diesen habe man aufgefangen beziehungsweise mit Bindemittel abgestreut, so Korte.

Weitere 600 Liter hätten die Einsatzkräfte abgepumpt. Anschließend habe die Wehr noch bei der Reinigung der linken Fahrspur geholfen. Nach gut vier Stunden war der Einsatz für die Werler Rettungskräfte beendet.

Die Sperrung der Autobahn dauerte allerdings noch bis zum frühen Nachmittag an. So lange zog sich die Bergung des Lastwagens und der über den Asphalt verteilten Ladung hin.

Vor allem im Berufsverkehr führte der Unfall zu langen Staus. Nicht nur auf der A44, sondern auch auf der früheren B1 (L969).

Gleich doppeltes Pech hatten die Werler, die normalerweise mit dem Zug pendeln.

Wegen Brückenbauarbeiten ist die Bahnstrecke zwischen Werl und Soest zurzeit gesperrt. Die Busse des Schienenersatzverkehrs gerieten nun in den Stau. So berichtete es eine Leserin. Eine Eurobahnsprecherin bestätigte, dass den Busfahrern nichts anderes übrig blieb, als sich in die Auto-Schlange einzureihen.

Es kommt zu erheblichen Staus, die Polizei rät, den Bereich möglichst weiträumig zu umfahren.

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare