NRW-CDU-Chef Laschet zeigt sich reumütig

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Der affärengeschüttelte nordrhein-westfälische CDU-Chef Armin Laschet gibt sich reumütig.

Düsseldorf - Der affärengeschüttelte nordrhein-westfälische CDU-Chef Armin Laschet gibt sich reumütig. Nach wochenlangen Negativ-Schlagzeilen um seine "Noten-Affäre" an der RWTH Aachen und erklärungsbedürftige Unregelmäßigkeiten bei seiner Steuererklärung gelobte der 54-Jährige Besserung.

Vor der Düsseldorfer Landtagsfraktion habe Laschet am Dienstag Fehler eingeräumt, berichteten Teilnehmer. Demnach will Laschet sich jetzt klarer orientieren und sorgfältiger abwägen, was er neben seinen Ämtern als Landespartei-, Landtagsfraktionschef sowie Bundes-Vize künftig noch stemmt.

In einem Seminar des Lehrbeauftragten Laschet waren Klausuren abhandengekommen und dann unstimmige Noten rekonstruiert worden. Zeugen der guten Vorsätze wurden der einstige NRW-Ministerpräsident und CDU-Spitzenpolitiker Jürgen Rüttgers und sein damaliges Kabinett auf Stippvisite in der Landtagsfraktion.

Rüttgers hat selbst einschlägige Erfahrungen: 2010 verpasste er nach mehreren Affären um Sponsoring, Parteispenden und Video-Überwachung der damaligen SPD-Oppositionsführerin Hannelore Kraft die Wiederwahl. - lnw

Quelle: wa.de

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