Langjährige Haftstrafen für Zigaretten-Schmuggler

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Die Schmuggler hatten wöchentlich mehrfach mehr als 5000 Stangen Zigaretten verkauft.

Paderborn - Acht Monate nach einem Schlag des Zolls gegen die Zigarettenmafia hat das Landgericht Paderborn fünf Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Sie hatten illegal hergestellte Zigaretten nach Deutschland geschmuggelt und weiterverkauft. Als Haupttäter muss ein 39-jähriger Spediteur aus Hövelhof im Kreis Paderborn für siebeneinhalb Jahre ins Gefängnis, die anderen zwischen dreieinhalb und sechs Jahren. Sie alle hatten in unterschiedlich verteilten Rollen für Nachschub auf dem Zigaretten-Schwarzmarkt gesorgt.

Auf das am Dienstag ergangene Urteil wies der Zoll am Mittwoch hin. Die Glimmstengel waren aus illegalen Produktionsstätten in Holland und Belgien per Lkw nach Ostwestfalen geschafft worden. Als Zwischenlager wurden Gewerbehallen in Delbrück und später im Bielefelder Stadtteil Sennestadt genutzt.

Ein Großabnehmer aus Holzwickede im Kreis Unna hatte wöchentlich mehrmals 5000 Stangen Zigaretten erhalten und weiterverkauft. Die Wirtschaftsstrafkammer am Landgericht ging bei den angeklagten Taten von einem Steuerschaden von etwa 8,5 Millionen Euro aus.

Schätzungen des Zoll belaufen sich auf insgesamt 1,7 Millionen Stangen Zigaretten und einen Steuerschaden von über 50 Millionen Euro. - dpa

Quelle: wa.de

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