2500 Polizisten

Kein zweites Silvester an Karneval: Köln stellt Konzept vor

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Eine Polizistin bereitet eine Überwachungskamera in Köln vor dem Hauptbahnhof und Dom vor. 

Köln - Die Stadt Köln will dafür garantieren, dass sich die Ereignisse der Silvesternacht an Karneval nicht wiederholen. Wie sie das machen will, erklärt sie am Montag.

Die Stadt Köln stellt an diesem Montag ein neues Sicherheitskonzept für den Karneval vor. Es ist eine Konsequenz aus den sexuellen Übergriffen auf Frauen an Silvester.

Teilnehmer sind unter anderem die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker, der Leiter des Rosenmontagszuges, Christoph Kuckelkorn, und der neue Polizeipräsident Jürgen Mathies. Allein an Weiberfastnacht am Donnerstag, (4. Februar) sollen 2500 Polizisten in Köln auf der Straße sein.

In der Silvesternacht hatten Gruppen von Männern Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt. Darunter sollen viele Nordafrikaner gewesen sein.

Szenen wie in der Silvesternacht sollen sich auf keinen Fall wiederholen. "Selbstverständlich müssen wir jetzt nach der klaren Zusage "Sowas darf nicht mehr vorkommen" all unsere Kräfte auf diese neue Herausforderung konzentrieren", sagte Stadtdirektor Guido Kahlen der Deutschen Presse-Agentur. In der Stadtverwaltung ist man sich bewusst: Wenn es jetzt wieder schief geht, wäre der Ruf Kölns als Feier- und Ausgeh-Stadt wohl erst mal ruiniert.

Kölns Oberbürgermeisterin: Stadt ausreichend gerüstet für Karneval

Oberbürgermeisterin Reker sieht ihre Stadt ausreichend gerüstet für den Karneval. "Da habe ich nicht die geringsten Bedenken", sagte sie der Zeitung "Die Welt". Sie könne Besuchern die Teilnahme an den Festtagen bis Aschermittwoch in der Domstadt empfehlen. "Ich glaube persönlich sogar, dass jetzt wesentlich mehr Stellen in der Stadt sicherer sind."

Reker kündigte als Konsequenz aus den Silvesterübergriffen an, dass dauerhaft mehr Sicherheitspersonal sichtbar sein werde. "Es wird grundlegende Veränderungen geben, was die Präsenz von Sicherheitspersonal angeht." Man habe bereits im vergangenen Jahr beschlossen, die Stellenzahl beim städtischen Ordnungsdienst zu erhöhen.

dpa

Bericht: Silvester-Verdächtige bekommen Zutrittsverbote für Karneval

Quelle: wa.de

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