Zweistündige Polizeisuche

Junger Taxifahrer verirrt sich wegen Navi im Rüthener Wald

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Irgendwo im Rüthener Wald steckte ein Taxifahrer aus Möhnesee fest. Die Polizei suchte zwei Stunden nach dem verirrten Fahrer.

Möhnesse/Rüthen - Das falsch eingestellte Navigationsgerät eines Taxifahrers aus Möhnesee hat zu einem zweistündigen Polizeieinsatz im Waldgebiet bei Kallenhardt geführt.

Wenn man der Technik blind vertraut, dann darf man bei der Bedienung keine Fehler machen, beginnt der Bericht der Polizei. 

In der Nacht zum Sonntag machte ein junger Taxifahrer aus der Gemeinde Möhnesee einen Fehler bei der Bedienung seines Navigationsgerätes. Aus Versehen wählte er die Option "Fußgängerroute" aus. 

Das Navi berechnete daraufhin die vorgegebene Route und ließ den jungen Fahrer zwischen der Spitzen Warte und Kallenhardt nach links in den Wald fahren. 

Er folgte zunächst den Waldwegen bis er feststellte, dass er immer wieder vor geschlossenen Durchfahrtsschranken landete. 

Polizei ging zu Fuß auf Suche

Letztendlich meldete er sich bei der Polizei. Ein Streifenwagen fuhr in das Waldgebiet, in dem sie gegen 4 Uhr das Taxi vermuteten. Die Beamten schalteten zusätzlich das Blaulicht ein, in der Hoffnung, dass der verirrte Taxifahrer sie bemerken würde. 

Die Suche gestaltete sich schwierig, da auch die Telefonverbindung in den Wäldern nicht immer funktionierte. Erst als die Polizisten sich zu Fuß auf den Weg machten, konnten sie das Fahrzeug mitsamt Fahrer auffinden. 

Gemeinsamen fuhren sie dann aus dem Wald und die Beamten öffneten dem Fahrer eine Schranke, damit dieser wieder auf eine öffentliche Straße fahren konnte. 

Nach etwa zwei Stunden wurde auch dieser recht ungewöhnliche Einsatz abgeschlossen, teilte die Polizei weiter mit. Für den jungen Mann waren die Polizisten jedenfalls "Freund und Helfer".

Quelle: wa.de

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