Feuer in Mehrfamilienhäusern

Insgesamt 15 Verletzte bei zwei Bränden im Kreis Warendorf

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[Update 13.58 Uhr] Warendorf/Ahlen - Zwei Brände in Mehrfamilienhäusern haben die Rettungskräfte der Feuerwehr und die Polizei im Kreis Warendorf in Atem gehalten. Zunächst brannte am Mittwochabend in Warendorf eine Wohnung, ein Mann (65) wurde lebensgefährlich und drei weitere Personen verletzt. Dann stand in der Nacht auf Donnerstag in einem Keller in Ahlen Müll in Flammen. Hier wurden insgesamt elf Personen verletzt. 

Brand in Ahlen: Gegen 00.39 Uhr am Donnerstag wurden Polizei und Feuerwehr zum Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Rottmannstraße gerufen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses völlig verraucht. Mehrere Bewohner standen auf den Balkonen ihrer Wohnungen. Die Feuerwehr setzte zur Bergung eine Drehleiter ein. 

Gleichzeitig gelang es der Feuerwehr schnell, den eigentlichen Brand im Treppenhaus zu löschen. Aus unbekannter Ursache war dort gelagerter Unrat in Brand geraten. 

Bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei ließ sich die Brandursache nicht abschließend klären. "Ein technischer Defekt scheidet aus. Der Polizei liegen keine Hinweise vor, dass der im Keller liegende Unrat vorsätzlich in Brand gesetzt wurde", so die Polizei.

In der Nacht brachten die Rettungsdienste elf Personen zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser. Alle Verletzten sind inzwischen daraus entlassen worden. Der durch die Rußbildung entstandene Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Die Feuerwehr lüftete das Gebäude und gab anschließend die Wohnungen für die Bewohner wieder frei. 

Die Feuerwehr der Stadt Ahlen war mit zwei Löschzügen und dem Löschzug Vorhelm im Einsatz. Es waren fünf Rettungswagen, drei Notärzte, ein leitender Notarzt, sowie der Kreisbrandmeister und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst vor Ort im Einsatz. 

Brand in Warendorf: Lebensgefährliche Verletzungen erlitt ein 65-jähriger Warendorfer bei einem Wohnungsbrand, der sich am Mittwoch gegen 19.10 Uhr an der Kirchstraße ereignete.

Der Brand brach aus bislang unbekannter Ursache in einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses aus. Durch die alarmierte Feuerwehr konnte der Brand in der Wohnung schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Der 65-jährige Bewohner der Wohnung wurde von der Feuerwehr mit lebensgefährlichen Verletzungen aus der Wohnung geborgen. Er wurde vor Ort durch Rettungskräfte erstversorgt und anschließend in eine Klinik nach Münster gefahren.

Andere Bewohner des Hauses konnten sich zuvor selbstständig aus dem Haus ins Freie begeben. Eine 43-jährige Bewohnerin und ihr 8-jähriger Sohn wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in verschiedene Krankenhäuser gefahren. Eine 68-jährige Warendorferin wurde mit Kreislaufproblemen im Krankenhaus behandelt.

Die Bewohner des Hauses wurden durch das Deutsche Rote Kreuz noch vor Ort betreut und in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Warendorf in verschiedenen anderen Wohnungen untergebracht. Es entstand an dem Gebäude erheblicher Sachschaden. - eB

Quelle: wa.de

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