Innenministerium überprüft alle SEK-Einheiten

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In NRW arbeiten insgesamt rund 200 Polizisten in 18 SEK-Einheiten.

Köln - Nach den jüngsten Schikanevorwürfen gegen ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Kölner Polizei will das Innenministerium alle Elite-Einheiten in Nordrhein-Westfalen prüfen.

Außerdem seien gegen elf Beamte des Kölner SEK sowie einen bereits versetzten früheren Kollegen Disziplinarverfahren eingeleitet worden. „Mobbing und inakzeptable Aufnahmerituale darf es bei der NRW-Polizei nicht geben“, teilte Ralf Jäger (SPD) am Mittwoch mit.

Zuvor hatte er dies bereits der „Rheinischen Post“ mitgeteilt. Eine Sonderinspektion sei wichtig, um die nicht betroffenen Beamten zu schützen, sagte Jäger. Außerdem wolle er sicher gehen, dass es keine weiteren Vorfälle in dieser Form gibt.

Nach Medienberichten sollen Kölner SEK-Beamte einen jungen Kollegen tagelang schikaniert haben. Die Polizei hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Nach Angaben des Innenministeriums arbeiten rund 200 Polizisten in den 18 NRW-Spezialeinsatzkommandos in Köln, Düsseldorf, Münster, Dortmund, Bielefeld und Essen. - dpa

Quelle: wa.de

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