Hunderttausende Besucher beim Tag des offenen Denkmals

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Hunderttausende Menschen haben in Nordrhein-Westfalen den Tag des offenen Denkmals genutzt, um sich Kulturschätze anzusehen wie zum Beispiel die Alte Dreherei in Mülheim. 

Bonn - Am Tag des offenen Denkmals haben am Sonntag Hunderttausende Menschen in Nordrhein-Westfalen historische Bauten, Parks und archäologische Stätten besucht. Viele der 1200 Gebäude und Orte sind sonst nicht zu sehen.

So konnten Besucher in Köln das aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gewölbe des ehemaligen Klarenklosters, den Sancta-Clara-Keller, besichtigen. Die Domstadt hielt als besonderen Service am gesamten Wochenende 150 Standorte geöffnet.  

Im rheinischen Aldenhoven wurden auf der Burg Engelsdorf Führungen angeboten. Im Ruhrgebiet stand die ausgediente Zeche Schlegel & Eisen Besuchern offen. In Düsseldorf waren unterirdisch Teile der alten Stadtmauer zu sehen, die beim Bau einer U-Bahnlinie entdeckt wurden. 

Koordiniert hatte den Denkmaltag die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Bonn. Sie hatte den Tag unter das Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten" gestellt. Vereine, Kirchengemeinden, Bürgerinitiativen und private Denkmalbesitzer hatten das Motto im Verbund mit Restauratoren, Denkmalpflegern, Fachhandwerkern und Archäologen aufgegriffen. Eröffnet hatte den Tag Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) in Augsburg. Zu den bundesweit 8000 Zielen kamen nach Angaben der Stiftung vier Millionen Menschen. - lnw

Quelle: wa.de

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