Mit mehr als hundert Messerstichen getötet - Angeklagter gesteht

+
Vor dem Krefelder Schwurgericht muss sich ein 52-Jähriger wegen Mordes verantworten. Er soll mehrere hundert Male auf sein Opfer eingestochen haben.

[Update, 11.45 Uhr] Krefeld - Besonders grausam soll ein 52-Jähriger einen Mann mit einem Jagdmesser getötet haben: Er habe mehr als hundert Mal auf diesen eingestochen, lautet der Vorwurf. Zum Prozessauftakt hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt.

Mit mehr als 100 Messerstichen hat ein Mann aus Krefeld nach eigener Aussage einen Trinkkumpan umgebracht. Der 52-Jährige räumte am Dienstag vor Gericht ein, sein vier Jahre älteres Opfer mit einem Jagdmesser erstochen zu haben, weil er wütend gewesen sei. 

Er steht wegen Mordes vor dem Krefelder Schwurgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein besonders grausames Vorgehen vor, weil er dem 56-Jährigen noch in dessen Todeskampf weitere Qualen zugefügt haben soll, indem er betrunken mitleidslos auf ihn eingestochen habe. Die beiden Männer hatten sich nach Aussage des Angeklagten am Tag der Tat zufällig in Mönchengladbach kennengelernt. 

Beim Streit in der Wohnung des mutmaßlichen Mörders erlitt das Opfer etliche Verletzungen an Brust, Hals und Kopf. Der Angeklagte soll 114 Mal zugestochen haben. Der Prozess wird am Freitag (5. August/13 Uhr) fortgesetzt. Mehrere Nachbarn sind als Zeugen geladen.

- dpa

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare