Versuchter Totschlag: Sechs Jahre Haft für Hooligan

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Am Essener Hauptbahnhof hatte ein Hooligan einen Bundespolizisten attackiert. Dieser schwebte anschließend in Lebensgefahr.

Essen - Nach der Verurteilung eines Hooligans von Fortuna Düsseldorf zu sechs Jahren Haft hat die Deutsche Polizeigewerkschaft die harte Bestrafung ausdrücklich begrüßt.

"Wir hoffen auf eine abschreckende Wirkung", hieß es in einer Stellungnahme am Donnerstag. Der angeklagte Fußball-Hooligan hatte am 14. November 2014 nach einem Regionalligaspiel in Essen einen Bundespolizisten angesprungen und bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt.

Der Beamte schwebte anschließend in Lebensgefahr. Das Urteil des Essener Schwurgerichts vom Dienstag lautete auf versuchten Totschlag. Außerdem wurde die Unterbringung des Angeklagten in der Psychiatrie angeordnet.

Der Angriff war auf dem Essener Hauptbahnhof erfolgt. Nach der Viertliga-Partie zwischen Rot-Weiß Essen und Fortuna Düsseldorf II (3:0) hatten sich dort rund 50 Anhänger von Düsseldorf versammelt. Dabei war es zu Attacken auf Polizisten gekommen.

"Derartige Taten dürfen nicht länger verharmlost werden", erklärte Horst Pawlik, stellvertretender Vorsitzender der Polizeigewerkschaft.

Quelle: wa.de

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