Großeinsatz der Feuerwehr bei Reinigungsmittel-Hersteller

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Neun Stunden lang hat die Feuerwehr mit Unterstützung von Spezialisten einen gefährlichen Brand bei einem Hersteller von Reinigungsmitteln in Oer-Erkenschwick bekämpft.

Oer-Erkenschwick - Eine Rauchwolke zog über das Gewerbegebiet. Der Brand in einer Chemiefirma war besonders gefährlich. Erst nach Stunden konnte die Feuerwehr Entwarnung geben.

Neun Stunden lang hat die Feuerwehr mit Unterstützung von Spezialisten einen gefährlichen Brand bei einem Hersteller von Reinigungsmitteln in Oer-Erkenschwick bekämpft. Da auch Chemikalien durch das Feuer am Samstag reagierten, war der Einsatz sehr aufwendig, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Zwei Firmenmitarbeiter wurden mit leichten Reizungen der Atemwege in einer Klinik behandelt. 27 Anwohner verließen vorsorglich ihre Wohnungen.

Insgesamt bekämpften am Samstag rund 180 Einsatzkräfte das Feuer in dem Gewerbegebiet. Die Einsatzleitung hatte Verstärkung aus dem gesamten Kreis Recklinghausen angefordert. Zum Einsatz kam unter anderem ein Spezialfahrzeug der Werkfeuerwehr des Chemieparks Marl.

Bei der Anfahrt sahen die Feuerwehrleute eine Rauchsäule über dem Gewerbegebiet. Wohnungen, Firmen sowie ein Sport- und Spielecenter, in deren Richtung der Rauch zog, wurden evakuiert. Die Betroffenen konnten in einem Bus warten. Die Luftmessungen wiesen zu keinem Zeitpunkt gesundheitsgefährdende Konzentrationen von Stoffen auf.

Die in der Halle gelagerte Chemikalie reagiert ab einer Temperatur von 350 Grad selbstständig weiter. Nach rund fünf Stunden zeigten die Löscharbeiten Wirkung, die aber wegen Glutnestern im Dach bis in die Abendstunden fortgesetzt werden mussten. Sowohl bei dem Hersteller von Reinigungsmittel als auch in der benachbarten Autowerkstatt entstand erheblicher Schaden. Die Brandursache war zunächst unklar. - lnw

Quelle: wa.de

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