Großbrand in Warstein

Brand bei Firma Gramm: 350 Feuerwehrleute im Einsatz

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Großbrand in Warstein

[Update 8.42 Uhr] Warstein - Zu einem Großeinsatz im Gewerbegebiet Puddelhammer wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Warstein am Donnerstagabend um 21.28 Uhr alarmiert. Als sie beim metallverarbeitenden Betrieb der Firma Gramm eintraf, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. 

Dunkle Rauchwolken waren weit über das Stadtgebiet hinaus zu sehen, es soll Explosionen im Betrieb gegeben haben. Die Feuerwehr versuchte, ein Übergreifen des Brandes auf das benachbarte Fitnessstudio Energy zu verhindern.

Im Laufe des Abends wurde Unterstützung aus dem Kreis Paderborn und dem Hochsauerlandkreis angefordert. Die Einsatzkräfte kamen aus Lippstadt, Soest, Rüthen, Möhnesee, Erwitte, Anröchte, Geseke und Werl. Überörtliche Hilfe leisteten außerdem Einheiten aus dem Hochsauerlandkreis, aus Hamm, Paderborn, Gütersloh, Dortmund, Essen, Bochum und Bielefeld. Gegen 22.10 Uhr rief Landrätin Eva Irrgang die Großschadenslage aus.  Diese wurde am Freitagmorgen gegen 4 Uhr aufgehoben.

Aktuell werden vor Ort noch Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Die Polizei fuhr durch die Straßen und forderte die Bevölkerung per Durchsagen dazu auf, aus Sicherheitsgründen Fenster und Türen geschlossen zu halten und das Haus nicht zu verlassen. Diese Durchsagen gab es später in der Nacht auch in Brilon.

Insgesamt kamen 350 Feuerwehrleute zum Einsatz. Zudem setzte die Polizei einen Hubschrauber ein, um einen besseren Überblick zu erhalten. Für Absperrmaßnahmen war die Polizei zwischenzeitlich mit 16 Streifenwagen im Einsatz.

Bilder vom Brand

Großbrand in Warstein

Der Kreis Soest vermeldete am Freitagmorgen, dass die B 55 zwischen Belecke und Warstein weiterhin gesperrt bleibt. Die L735 zwischen Rüthen und Suttrop und die L776 zwischen Rüthen und Nuttlar wurden um fünf Uhr zurückgenommen.

Zudem gibt es Entwarnung: Fenster und Türen können wieder geöffnet werden.

Das Gebäude brannte laut Polizei komplett aus. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Zum Glück wurde bei dem Großbrand niemand verletzt.

Quelle: wa.de

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