Ehemaliges Vereinsheim des Fußballclubs SG Marl

Brand in geplantem Flüchtlingsheim in Marl - Staatsschutz ermittelt

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Rauch steigt in Marl aus dem Dach eines ehemaligen Vereinsheimes. In der geplanten Flüchtlingsunterkunft hat ein Feuer am Donnerstagmorgen erheblichen Sachschaden angerichtet.

[Update 17.05 Uhr] Marl - In einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Marl hat ein Feuer am Donnerstagmorgen erheblichen Sachschaden angerichtet. Der Staatsschutz ermittelt. Vorher war das Gebäude mit fremdenfeindlichen Sprüchen beschmiert worden.

Das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft in Marl ist offenbar vorsätzlich gelegt worden. "Momentan deutet vieles auf eine fremdenfeindliche Straftat hin", erklärte die zuständige Recklinghäuser Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen am Donnerstag. Die Brandursache sei noch nicht abschließend geklärt. 

Bereits am Mittwoch waren jedoch an der Außenfassade des Fußballvereinsheims kleinere Brandspuren und fremdenfeindliche Schmierereien, unter anderem ein Hakenkreuz, entdeckt worden. Der Staatsschutz nahm daraufhin die Ermittlungen auf. Nach dem Brand ist das Gebäude der Polizei zufolge unbewohnbar. Es entstand ein Schaden von rund 100.000 Euro. Die Polizei richtete eine Ermittlungskommission aus Beamten für Brandermittlung und Staatsschutzdelikte ein. 

30 bis 40 Menschen sollten in den kommenden Tagen und Wochen in das Gebäude einziehen. Marls Bürgermeister Werner Arndt veranlasste, dass alle Flüchtlingsunterkünfte in Marl auf Schmierereien untersucht werden. Der Sicherheitsdienst für die Unterkünfte sei vorsorglich verstärkt worden. - dpa

Quelle: wa.de

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