Motorpanne

Flugzeuglandung auf der Autobahn: Keine Fehler beim Piloten

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Am Montag musste ein Kleinflugzeug die A2 als Landebahn nutzen.

Herzebrock-Clarholz/Münster - Nach der Notlandung eines Kleinflugzeugs auf der Autobahn 2 in Ostwestfalen haben die Untersuchungen bislang keine Versäumnisse des Piloten ergeben.

Er habe alle erforderlichen Papiere gehabt, sei ausreichend geschult gewesen und habe nach bisherigen Erkenntnissen in seiner Notlage richtig reagiert, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Bezirksregierung Münster, die als Landesluftfahrtbehörde den Vorfall prüft. Das Flugzeug sei inzwischen zum Abtransport freigegeben worden. 

Weil es weder Verletzte noch schwere Schäden gab, sieht auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) keinen Anlass nach dem Vorfall zu ermitteln, wie ein Sprecher sagte. Die Behörde wird nur bei schweren Störungen und Unfällen tätig. 

Wegen einer Motorpanne hatte die einmotorige Propellermaschine des Typs MS-Commodore-150 auf dem Weg vom Elsass ins niedersächsische Lingen am Montag eine filmreife Notlandung hingelegt. Der 66-Jährige hatte nach Problemen mit der Maschine eigentlich zur Sicherheit auf einem kleinen Flugplatz in Oelde nahe der Autobahn landen sollen, bis dorthin schaffte er es jedoch nicht mehr. Er brachte die Maschine fast ohne Schaden mitten im fließenden Verkehr zu Boden - lediglich ein Flügel touchierte einen LKW. Daraufhin drehte sich das Flugzeug und stieß auch mit dem zweiten Flügel an. - dpa

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Quelle: wa.de

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