Flüchtlinge in evangelische Kirche in Oberhausen eingezogen

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Die ersten Flüchtlinge zogen in die evangelische Kirche in Oberhausen.

Oberhausen - In einer zur Notunterkunft umfunktionierten evangelischen Kirche in Oberhausen sind am Montag die ersten 25 von insgesamt 50 Flüchtlingen untergekommen.

"Wir mussten die syrischen Familien zunächst in der Kleiderkammer einkleiden. Manche Kinder sind nur in Schlafanzügen angekommen", sagte Pfarrer Thomas Levin. Er erwartete, dass in den kommenden zwei Tagen die anderen 25 Flüchtlinge einziehen werden. In den vergangenen Wochen wurde die Kirche umfangreich umgebaut, um als Notunterkunft zu dienen: Altar und Taufbecken kamen ins Gemeindehaus.

Ehrenamtliche Helfer im Einsatz

Im Kirchenraum wurden Schränke, Hochbetten, eine Spielecke und ein Essensbereich unter der Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer aufgebaut, sagte Levin. In der Evangelischen Kirche im Rheinland ist es das erste Mal, dass ein Kirchengebäude aus dem laufenden Gottesdienst-Betrieb heraus zur Flüchtlingsunterkunft umgebaut wurde. Nach Plänen der Stadt Oberhausen soll die Kirchen-Notunterkunft so lange bestehen, bis Flüchtlinge im Januar oder Februar in dann neu gebaute Regelunterkünfte ziehen können. - dpa

Quelle: wa.de

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