Karte: Hier finden Menschen Unterkunft in Westfalen

22 zentrale Unterkünfte gibt es derzeit für Flüchtlinge in NRW, davon 13 in Westfalen. In diesen Einrichtungen bleiben die Menschen sechs bis zwölf Wochen, bevor sie auf eine der 396 Städte und Gemeinden in NRW verteilt werden.

Die Registrierung der Flüchtlinge bei ihrer Ankunft findet in den beiden Erstaufnahmestellen in Dortmund und Bielefeld statt. Dort werden die Ankommenden gesundheitlich untersucht – und dort können sie ihr Asylgesuch stellen. Die Anlagen in Dortmund und Bielefeld sind derzeit so überlastet, dass inzwischen auch die Flüchtlingsheime in Unna-Massen, Burbach und Bad Berleburg einen Teil der Erstaufnahme übernehmen. Wie angespannt die Lage in den Unterkünften ist, zeigt auch die steigende Zahl von Notunterkünften: Momentan gibt es 15 Ausweichquartiere, 10 davon liegen in Westfalen. Fast täglich werden neue Notunterkünfte eröffnet, zuletzt Anfang der Woche in Hamm. Die Einrichtungen werden meist nur einige Wochen genutzt. Für die Kosten der Unterbringung kommt in Erstaufnahme-, Not- und zentralen Unterkünften das Land auf. Erst nach der Weiterverteilung sind die Kommunen in der Pflicht.

Flüchtlingsunterkünfte in Westfalen

Quelle: wa.de

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