17-Jähriger soll an Verschleppung seiner Mutter beteiligt gewesen sein

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Symbolbild.

Wuppertal - Im Fall einer vermutlich ermordeten sechsfachen Mutter aus Solingen ist ihr 17-jähriger Sohn festgenommen worden.

Er soll seinem unter Mordverdacht stehenden 24 Jahre alten Onkel geholfen haben, seine Mutter zu verschleppen und zu töten, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Der Jugendliche sitzt seit Donnerstag in Untersuchungshaft.

Racheakt nach Trennung

Bei der Tat soll es sich um einen Racheakt der Familie des Ehemannes handeln, nachdem sich die 35-Jährige Irakerin von ihm getrennt hatte. Gegen eine Reihe weiterer Beschuldigter, darunter auch der Mann der Verschwundenen, werde weiter ermittelt, so die Staatsanwaltschaft. Im April war sie scheinbar spurlos aus ihrer Wohnung in Solingen verschwunden. Seither hat die Polizei bislang vergeblich zahlreiche Gewässer und Waldstücke in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg abgesucht.

Der bereits ebenfalls in Untersuchungshaft sitzende Schwager war mit internationalem Haftbefehl gesucht und schließlich in Kroatien festgenommen und den deutschen Behörden übergeben worden. Er schweigt zu den Vorwürfen, ebenso wie sein Neffe. - dpa

Quelle: wa.de

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