FDP-Chef Lindner schließt Fußfessel für Syrien-Rückkehrer nicht aus

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Verdächtige Syrien-Rückkehrer müssen nach Ansicht des FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner notfalls per elektronischer Fußfessel überwacht werden.

Düsseldorf - Verdächtige Syrien-Rückkehrer müssen nach Ansicht des FDP-Bundesvorsitzenden Christian Lindner notfalls per elektronischer Fußfessel überwacht werden.

"Wem nachweisbar ist, dass er einer terroristischen Organisation nahesteht oder sogar an ihrer Seite gekämpft hat, der macht sich strafbar", sagte Lindner am Donnerstag in einem SAT.1-NRW-Interview in Düsseldorf. 

Zwar dürfe eine Überwachung mit einer Fußfessel nicht der Regelfall sein. Bestehe aber der Verdacht, es könne jemand in Syrien entsprechend organisiert gewesen sein, "bin ich für eine lückenlose Überwachung, nötigenfalls auch mit diesem Instrument". 

Elektronische Fußfesseln sollen normalerweise bei der Überwachung rückfallgefährdeter Gewalt- und Sexualverbrecher helfen, wenn diese ihre normale Haft verbüßt haben. Es handelt sich um einen Sender, der am Körper getragen wird und mit dem sich jederzeit der Aufenthaltsort bestimmen lässt. - dpa

Quelle: wa.de

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