Fall Höxter: Tatverdächtiger schweigt weiter

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Der 47-jährige Tatverdächtige aus Höxter schweigt weiterhin zur Tat. 

Bielefeld/Höxter - Nach den tödlichen Misshandlungen von Höxter will sich der 46-jährige Tatverdächtige weiterhin nicht zur Sache äußern. Das bestätigte sein Anwalt am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Wir prüfen aktuell, wie es weitergeht. Auch wir müssen uns - genauso wie die Ermittler - einen Überblick verschaffen", sagte Rechtsbeistand André Pott. 

Von der Sachlage sei abhängig, ob sein Mandant sich äußern wird. Es sei momentan nicht absehbar, ob und wann das sein werde. 

Der 46-Jährige sitzt in Untersuchungshaft, ebenso wie seine mitverdächtigte Partnerin, die allerdings weitgehend geständig ist. 

Bei der ermittelnden Mordkommission in Bielefeld sind seit Montag drei neue Hinweise auf den Fall eingegangen. Die Zahl der Anrufer sei auf 53 gestiegen, sagte eine Sprecherin. Zu Details der Auswertung will sich die Polizei erst in den nächsten Tagen äußern. 

Der 46-jährige Tatverdächtige und seine 47 Jahre alte frühere Frau sollen jahrelang in ihrem gemeinsam bewohnten Haus in Höxter-Bosseborn Frauen misshandelt haben. Über Zeitungsanzeigen lockten sie ihre Opfer nach Ostwestfalen. 

Zwei der Opfer aus Niedersachsen starben an ihren schweren Verletzungen. Vier weitere Frauen sind der Polizei namentlich bekannt. Es gibt Hinweise auf weitere Betroffene.

dpa/lnw

Quelle: wa.de

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