Verantwortungsloser Vater?

Erneute Raserei in Hagen: Vater mit unangeschnalltem Kind unterwegs

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Hagen - Seine Frau und sein eineinhalbjähriges Kind saßen unangeschnallt auf dem Rücksitz, das hielt einen 31-jährigen Mann nicht davon ab mit 121 Stundenkilometern durch Hagen zu rasen. Angehalten wurde er an exakt der Stelle, an der vor zwei Wochen fünf Menschen durch einen Raserunfall schwer verletzt wurden. 

Am Donnerstagabend führten Polizeibeamte auf der Feithstraße eine Geschwindigkeitsüberwachung mit dem Lasergerät durch, teilt die Polizei Hagen in einer Pressemitteilung mit. Die Messstelle lag wenige Meter hinter der Unfallstelle, an der vor wenigen Wochen bei einem Raserunfall fünf Menschen schwer verletzt wurden. Erst am Freitag, 3. Juni, kam die Meldung, dass ein schwerverletzter sechsjähriger Junge außer Lebensgefahr sei.

Was dann um 19.42 Uhr passierte, ist kaum zu glauben, so die Beamten weiter: Mit 121 Stundenkilometern (bereits nach Abzug der Messtoleranz von vier Stundenkilometern) fuhr ein 31 Jahre alter Fahrer in Richtung Emst. 

Der Raser war angeschnallt, ebenso sein sechsjähriger Sohn in einem Kindersitz auf dem Beifahrersitz. 

Auf der Rücksitzbank saß ohne Gurt die Ehefrau des Mannes und auf ihrem Schoß das eineinhalbjährige Baby. 

Der Autofahrer entschuldigte sich bei den Beamten und gab an, nicht auf die Geschwindigkeit geachtet zu haben. Auf der innerstädtischen Feithstraße sind 50 Stundenkilometer erlaubt. 

Der Bußgeldkatalog sieht für den Geschwindigkeitsverstoß ein dreimonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld in Höhe von 680 Euro vor. Die Polizei hat bereits Kontakt mit der Straßenverkehrsbehörde und der Bußgeldstelle aufgenommen.

Quelle: wa.de

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