Serie geht weiter: Geldautomat in Erkrath gesprengt

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Die Serie der Geldautomaten-Sprengungen ging am Freitag in Erkrath weiter.

Erkrath - Nach einigen Tagen Pause ist die Serie von Geldautomaten-Sprengungen in NRW fortgesetzt worden: Fall Nr.44 ereignete sich in Erkrath bei Düsseldorf. Einiges deutet auf die berüchtigte "Audi-Bande" hin.

In der Nacht zum Freitag ist in Erkrath bei Düsseldorf ein weiterer Geldautomat in die Luft gesprengt worden. Der Automat sei völlig zerstört worden, der Kundenraum der Bankfiliale wurde durch die Detonation stark beschädigt, sagte eine Polizeisprecherin in Mettmann. Zeugen seien gegen 3.20 Uhr von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen worden und hätten eine deutliche Erschütterung bemerkt.

Drei maskierte Gestalten

Beim Blick aus dem Fenster hätten sie drei maskierte Gestalten gesehen. Die Täter seien mit Beute in nicht genannter Höhe entkommen. Beim Fluchtwagen habe es sich um einen dunklen, hochmotorisierten Wagen, vermutlich einen Audi, gehandelt. Nach Angaben des Landeskriminalamts NRW handelt es sich um den 44. Fall in diesem Jahr. Nordrhein-Westfalen wird seit Monaten von Banden heimgesucht, die Geldautomaten in die Luft jagen, um an das Bargeld zu kommen. Die Schäden summieren sich laut LKA auf mehrere Millionen Euro.

Den Ermittlern zufolge kommen die Gangster vermutlich aus den Niederlanden über die Grenze. Einige Geldhäuser am Niederrhein sind dazu übergegangen, nachts ihre Vorräume abzuschließen und den Zugang zu den Automaten so zu versperren. Die Polizei hatte die Banken aufgefordert, die Geldautomaten mit Farbpatronen auszurüsten, die das Geld bei einer Explosion einfärben. - dpa

Quelle: wa.de

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