Einbruchsrekord ist erneut Thema im NRW-Landtag

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Düsseldorf - Mehr als 62.000 Mal sind Einbrecher allein im vergangenen Jahr in Häuser und Wohnungen in NRW eingestiegen. Ein trauriger Rekord, zumal die wenigsten Einbrüche aufgeklärt werden können. Grund genug für den Landtag, sich noch einmal mit dem Thema zu befassen.

Die jüngsten Rekordzahlen bei der Einbruchskriminalität beschäftigen am Mittwoch erneut den nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf. Anlass ist die Kriminalitätsstatistik 2015, nach der die Zahl der Wohnungseinbrüche im vorigen Jahr im Vergleich zu 2014 sprunghaft um rund 18 Prozent auf über 62.000 Fälle gestiegen ist. 

Dabei wurde nur etwa jeder siebte erfolgreiche oder versuchte Wohnungseinbruch aufgeklärt. Dies erfordere ein dringendes Gegensteuern, fordert die CDU-Fraktion. Es müsse mindestens doppelt so viele Ermittlungskommissionen geben wie derzeit, Tatorte sollten möglichst nur noch von speziell geschulten Beamten aufgesucht werden.

In einer Aktuellen Stunde im vergangenen März hatte sich das Parlament bereits mit dem Thema befasst. Damals hatte Innenminister Ralf Jäger (SPD) die Opposition gewarnt, wachsende Einbruchskriminalität für politische Zwecke zu missbrauchen. Ein weiteres Mal befassen sich die Abgeordneten auch mit den umstrittenen Bodycams, den Minikameras für Streifenpolizisten. Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen bringen eine Gesetzesänderung ein, die die Einführung der Geräte probeweise vorsieht. - dpa

Quelle: wa.de

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