Einbrecher setzen Haus unter Wasser

Willich - Einbrecher haben ein Haus in Willich (Kreis Viersen) vorsätzlich mit Wasser geflutet. Die Täter drehten sämtliche Wasserhähne in der Doppelhaushälfte auf, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Zuvor waren sie durch ein Kellerfenster in die Wohnung eingestiegen. Durch Außenwände und Decken drang das Wasser bis ins Nachbarhaus. Die Besitzerin war zur Tatzeit in der Nacht zum Samstag nicht Zuhause. Den entstandenen Schaden schätzen die Ermittler auf rund 50.000 Euro.

Zunächst war unklar, ob die Einbrecher etwas mitgehen ließen. Die Tat sei "schon sehr ungewöhnlich", sagte ein Polizeisprecher.

Im März hatten Einbrecher die künftige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin unter Wasser gesetzt. Sie hatten auf der stark gesicherten Baustelle Wasserhähne gestohlen und damit den Wasserschaden ausgelöst.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © dpa

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