Einbrecher und Diebe stehlen mehr als 300.000 Euro aus Gotteshäusern

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Symbolfoto: Touristen fotografieren in Köln im Dom  eine Reliquie von Papst Johannes Paul II. Einbrecher und Diebe stehlen mehr als 300000 Euro aus Gotteshäusern.

Düsseldorf - Einbrecher und Diebe haben im vergangenen Jahr einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro in nordrhein-westfälischen Kirchengebäuden verursacht.

Das geht aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Christian Möbius hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Schadenshöhe im Jahr 2015 wird darin mit rund 352.000 Euro beziffert.

Allerdings wies das Ministerium darauf hin, dass es sich dabei nicht um Zahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik handelt, sondern um Eingangszahlen aus der Recherchedatenbank "Findus". Diese Daten könnten sich noch ändern, beispielsweise wenn ein Fall ausermittelt sei. Statistisch valide seien sie nicht.

Auf Basis dieser Daten wurden im vergangenen Jahr 817 Einbrüche in Kirchengebäuden in NRW erfasst. Das seien deutlich mehr als in den vorangegangenen Jahren, sagte der CDU-Politiker Möbius mit Verweis auf eine frühere Anfrage zu diesem Thema. 2014 seien demnach 661 Einbrüche gezählt worden.

Zuletzt hatte der Diebstahl einer Reliquie mit einem Blutstropfen von Papst Johannes Paul II. aus dem Kölner Dom für Aufsehen gesorgt. Es gibt immer wieder spektakuläre Fälle in NRW. 2009 wurde etwa ein prunkvoller Bischofsstab des legendären Kardinals Graf von Galen aus der Ludgerusbasilika in Essen gestohlen. Der Dieb gab ihn nach seiner Verurteilung zurück. - dpa

Quelle: wa.de

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