Düsseldorf schaltet Pokémon-Brücke ab

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Düsseldorf - Einer der prominentesten Orte für Pokémon-Jäger im Land hat massiv an Attraktivität verloren. Die Stadt Düsseldorf hat beim Spieleprogrammierer Niantic erreicht, dass auf einer viel frequentierten Brücke an der Königsallee zwei der vier "Poké-Stops" abgeschaltet wurden.

An diesen Stops können sich Spieler mit Zubehör für die Monster-Jagd versorgen und selbst Monsterchen anlocken. Die "Girardet-Brücke" war daher zeitweise von hunderten Spielern gleichzeitig belagert worden, besonders in den Ferien drängten sich dort die jungen Spieler in Massen. 

Um deren Sicherheit nicht zu gefährden, hatte die Stadt regelmäßig die Brücke für den Autoverkehr gesperrt und sogar Dixiklos und extra Müllbehälter aufgestellt. Ein Sprecher der Stadt bestätigte am Mittwoch unserer Zeitung, dass Düsseldorf nun, nach einigen Wochen der Toleranz, die Monster-Abschaltung beantragt und auch erreicht habe. 

"Alles hat seine Zeit", sagte er. Zuletzt hätten sich die Beschwerden aus der Bevölkerung gehäuft. Mitunter hätten nicht einmal Rollstuhlfahrer oder Lieferanten die überfüllte Brücke passieren können. "Die Spieler bemerkten sie gar nicht. Die schauten ja nur gebannt auf ihre Smartphones."

Quelle: wa.de

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