Wieder Geldautomaten gesprengt - drei in einer Nacht

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Gesprengter Geldautomat in Ahaus (Archivbild).

Bonn/Bergheim/Rees - Die Serie von Sprengattacken auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen reißt nicht ab. Am frühen Donnerstagmorgen jagten unbekannte Täter gleich drei Automaten in Bonn, Bergheim und Rees am Niederrhein in die Luft

Zumindest in Rees hatten die Täter Erfolg und konnten Geld mitnehmen. In Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) schlugen die Täter kurz vor 2.00 Uhr nachts an einer Tankstelle zu. Ein dort installierter Geldautomat wurde durch die Explosion stark beschädigt. Zeugen hätten drei bis vier Personen gesehen, die mit einem Auto geflüchtet seien, berichtete die Polizei.

In Bonn knallte es kurz vor 4 Uhr im Vorraum einer Bankfiliale. Durch die Detonation entstand hoher Sachschaden. Hier sollen laut Zeugenaussagen zwei maskierte Personen mit einem Motorroller geflüchtet sein. Die Fahndung mit einem Hubschrauber hatte keinen Erfolg.

Erfolgreich waren laut Polizei die Täter in Rees. Dort flog gegen 5 Uhr morgens der Geldautomat einer Bankfiliale in die Luft. Während sich ein Täter im Vorraum der Bank zu schaffen machte, wartete sein Komplize vor der Tür mit einem Roller. Das erbeutete Geld steckten sie in einen mitgebrachten Beutel oder Sack.

Nordrhein-Westfalen wird seit Monaten von Banden heimgesucht, die Geldautomaten in die Luft jagen, um an das Bargeld zu kommen. Mittlerweile gibt es mehr als 60 Sprengungen. Die Schäden summieren sich laut LKA auf mehrere Millionen Euro. - dpa

Quelle: wa.de

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