DNA-Vergleich in Höxter: Opfer waren im "Todes-Haus"

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Das Wohnhaus des beschuldigten Ehepaares in Höxter-Bosseborn ist noch mit einem Sichtschutz verdeckt.

Höxter - Nach dem Ende der Ermittlungen im Todes-Haus von Höxter ist die Polizei überzeugt, dass beide Todesopfer sich auch in dem Gebäude aufgehalten haben. Das habe ein DNA-Vergleich ergeben, teilte die Polizei mit.

Dadurch werde die Aussage der verdächtigen Angelika W. gestützt, heißt es in der Mitteilung weiter. 

Die Frau und ihr Partner stehen im Verdacht, jahrelang in ihrem gemeinsam bewohnten Haus in Höxter-Bosseborn Frauen misshandelt zu haben. 

Über Zeitungsanzeigen sollen sie ihre Opfer nach Ostwestfalen gelockt haben. 

Nach den bisherigen Ermittlungen gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von acht Opfern aus. Zwei Frauen aus Niedersachsen starben an ihren schweren Verletzungen. 

Am Freitag soll nach mehr als zwei Monaten der Sichtschutzzaun um das Grundstück des Tatortes abgebaut werden. 

Weiterhin bleibt das Haus aber beschlagnahmt. Die 27-köpfige Mordkommission "Bosseborn" prüft nach eigenen Angaben derzeit annähernd 1000 Ermittlungsspuren. - dpa

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Quelle: wa.de

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