Mehr Zivilfahnder

Diebesbanden rauben Schlafende in S-Bahnen aus

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Symbolbild.

Düsseldorf - Im Ruhrgebiet sind derzeit Diebesbanden unterwegs, die gerade am Wochenende auf Beutezug sind und Schlafende in der Nacht in den Bahnen ausrauben.

In den vergangenen vier Wochen seien bereits rund 30 mutmaßliche und oft männliche Taschendiebe festgenommen worden, die meisten von ihnen sind zwischen 16 und 36 Jahren alt, sagte Volker Stall, der Sprecher der Bundespolizei Dortmund, am Donnerstag.

Unter anderem ist die S-Bahn-Linie 6 zwischen Düsseldorf und Essen betroffen. Die Diebe setzten sich neben die Schlafenden und durchwühlten die Taschen oder klauten das Mobiltelefon, hieß es. "Ein Fahrgast wurde sogar zweimal von zwei Banden bestohlen", sagte Stall.

Die Polizei setzt nun mehr Zivilfahnder ein und hofft, den Tätern mit Hilfe von Überwachungsvideos auf die Spur zu kommen. Insgesamt hat die Zahl der Diebstähle in Zügen oder auf Bahnhöfen im Ruhrgebiet in diesem Jahr zugenommen. Von Januar bis Oktober verzeichnete die Bundespolizei mehr als 2000 Fälle. "Das ist eine Steigerung von 30 Prozent", sagt Stall. Er empfiehlt, persönliche Dokumente und das Handy in verschließbaren Innen- oder einer Gürteltasche zu tragen und das Gepäck sowie die Laptoptasche zwischen die Beine oder auf den Schoß zu stellen. - dpa

Quelle: wa.de

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