140 Personen Mittwochabend an Razzia beteiligt

Bundespolizei durchsucht FKK-Club: Verdacht der Schleusung

Goch - Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Betreiber eines Saunaclubs in Goch (Kreis Kleve) wegen unerlaubter Geschäfte im Rotlichtmilieu aufgenommen. In einer Razzia durchsuchte die Bundespolizei am Mittwochabend den Saunaclub sowie zwei Wohnungen in Gladbeck und Marl (beide Kreis Recklinghausen) nach Beweisen.

Neben zwei Betreibern wurden 16 Frauen vernommen. "Die aufgefundenen Beweismittel und die ersten Aussagen belasten die Betreiber des FKK-Clubs zum Teil erheblich", teilte die Bundespolizei am Mittwochabend mit.

Die Betreiber stehen im Verdacht, Frauen zur Prostitution nach Deutschland gebracht zu haben. Neben dem Vorwurf der banden- und gewerbsmäßigen Schleusung wird ihnen unter anderem Steuerhinterziehung vorgeworfen. Der entstandene Schaden bei hinterzogenen Steuern und Sozialabgaben werde auf 2,7 Millionen Euro geschätzt. 

Bei ihren Durchsuchungen stellte die Bundespolizei "größere Mengen Bargeld" sicher. Außerdem fanden die Beamten mehrere Waffen. 

An der Großrazzia waren insgesamt 140 Mitarbeiter verschiedener Behörden beteiligt. Die Bundespolizei fahndete am Mittwochabend noch nach einem beteiligten Verdächtigen. Eine weitere Auskunft war bei der Bundespolizei am frühen Donnerstagmorgen zunächst nicht möglich. - dpa

Quelle: wa.de

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