Problem behoben, Ursache unklar

Zehntausende nach Brand in Hagener Umspannwerk ohne Strom

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Brand in Umspannwerk in Hagen

[Update 12.15 Uhr] Hagen - Ein Feuer in einem Hagener Umspannwerk hat einen Großeinsatz ausgelöst. In zahlreichen Stadtteilen ging das Licht aus. Auch Wasser wurde knapp.

Ein Brand in einem Umspannwerk hat am Dienstag Zehntausende Haushalte in Hagen von der Stromversorgung abgeschnitten. Am frühen Morgen war in dem Werk im Süden der Stadt ein Feuer ausgebrochen. Daraufhin ging in mehreren Stadtteilen im Umkreis der Flüsse Lenne und Volme nichts mehr, auch Teile der Wasserversorgung brachen zusammen.

Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Polizei gingen in den Großeinsatz. Fast 400 Kräfte waren im Einsatz. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand in der Energieanlage mit Kohlendioxid. Das Feuer war am Morgen unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten aber am Mittag noch an.

Ob ein technischer Defekt Auslöser war, konnten weder Feuerwehr noch der Energieversorger Enervie sagen. Das Gebäude mit den Umspannanlagen blieb zunächst gesperrt. Die Anlage war erst kürzlich modernisiert worden.

Der Versorger Enervie konnte bis zum Mittag fast alle Haushalte und Firmen wieder mit Strom versorgen. Dazu wurden Ersatzzugänge per Hand umgeschaltet, wie ein Sprecher sagte. Auch zahlreiche Haushalte, die über strombetriebene Pumpen mit Wasser versorgt wurden, konnte wieder ans Wassernetz angeschlossen werden. Betroffen vom Stromausfall waren nach Angaben des Versorgers rund 30.000 Haushalte im Süden, Südosten und am Rande der Innenstadt.

Der Bahnverkehr der Regionallinie RB 52 Lüdenscheid - Hagen - Dortmund war bist zum Mittag noch gestört. Ein Stellwerksausfall hatte die Verbindung unterbrochen. Die Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Auch Ampeln fielen im Berufsverkehr aus. - dpa

Quelle: wa.de

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