Bilanz zum Blitzmarathon der NRW-Polizei

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In ganz NRW wurde am Donnerstag geblitzt.

NRW - Beim Blitz-Marathon am Donnerstag haben 2.206 Beamte der NRW-Polizei und 287 Mitarbeiter der Kommunen von 6 bis 22 Uhr geblitzt. Obwohl alle 2.611 Kontrollstellen vorher bekannt gegeben worden waren, wurden Verstöße festgestellt.

Von den landesweit kontrollierten 897.305 Auto- und Motorradfahrern waren 28.795 zu schnell unterwegs - das sind rund drei Prozent, heißt es in einer Mitteilung der NRW-Polizei. 

Fahrverbote drohen in 252 Fällen. Noch vor Ort sichergestellt wurden zwei Führerscheine. 25 Fahrer standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. 

Bundesweit waren an 4.849 Kontrollstellen 7.171 Beamte im Einsatz. 

Für Innenminister Ralf Jäger geht es bei der Aktion vor allem darum, das Bewusstsein der Menschen für das Leid der Opfer schwerer Verkehrsunfälle und ihrer Familien zu schärfen. 

Über Facebook meldete sich bei der Polizei Münster ein Verkehrsunfall-Opfer. Als Kind war der Mann beim Spielen mit seiner Schwester von einem 80 Stundenkilometer schnellen Auto erfasst worden. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. 

Der heute 46-Jährige hat einen langen Weg hinter sich. Unter den Unfallfolgen leidet er noch immer. Den Blitz-Marathon befürwortet er: „Ich kann einfach nicht verstehen, dass heute immer noch gerast wird.“

Quelle: wa.de

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