Baustellen auf Autobahnen im Überblick

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Auf einigen Autobahnen muss in den kommenden Wochen mit Stau gerechnet werden.

NRW - Viele Autobahnstrecken in NRW werden aktuell saniert. Wo sich was in der kommenden Woche ändert, haben wir zusammengefasst. 

Autobahn 2

In der A2-Baustelle zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost wird ab Montag von 19 bis 5 Uhr die Verkehrsführung umgestellt. Teilweise steht dann nur ein Fahrstreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Der weitere Umbau erfolgt dann ab Dienstag. Tagsüber, nach und vor dem Berufsverkehr, stehen dann zeitweise in beiden Fahrtrichtungen nur zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Mit Stau ist zu rechnen. Ortskundige sollten diesen Bereich umfahren.

Die Verkehrsführung wird jetzt in die Phase 5 umgelegt, beschreibt Straßen NRW die Vorhaben. Hier läuft der Verkehr für sechs Wochen in jeder Fahrtrichtung in drei eingeengten Fahrstreifen nach außen gedrückt. Hierdurch ergibt sich ein Baufeld in der Autobahnmitte. Gesperrt ist jeweils der zweite Überholstreifen in jeder Richtung. In dieser Bauphase montiert Straßen NRW in Fahrtrichtung Oberhausen im Mittelstreifen auf 9,3 Kilometer neue Schutzplanken.

Bis Mitte 2017 wird zwischen der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und dem Autobahnkreuz Dortmund-Nordost auf 9,3 Kilometern die Fahrbahn und fünf Brücken saniert. Betroffen sind beide Fahrtrichtungen.

Anschließend sollen in insgesamt acht Bauphasen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke und den Brücken durchgeführt werden. Darüber hinaus werden defekte Entwässerungsleitungen erneuert, ebenso die Straßenmarkierungen und die Schutzeinrichtungen entlang der Strecke.

Straßen.NRW investiert in das Projekt 34,1 Millionen Euro aus Bundesmitteln, heißt es in einer Mitteilung.

Die acht Bauphasen im Überblick

Phase 1 bis 4: abgeschlossen

Phase 5: Grunderneuerung auf gesamter Streckenlänge im Mittelstreifen

Phase 6: Grunderneuerung (Spur 2 und Spur 3) auf gesamter Streckenlänge in Fahrtrichtung Hannover.

Phase 7: Grunderneuerung außen (Standspur und Spur 1) auf gesamter Streckenlänge in Fahrtrichtung Hannover.

Innerhalb dieser Phase erfolgt die Sperrung der Anschlussstelle Kamen/Bergkamen und der Anschlussstelle Lanstrop zeitweise.

Phase 8: Nacharbeiten im Bereich des Mittelstreifens.

Autobahn 33

Ab Montagmorgen, 9 Uhr, bis Mittwochnachmittag, 16 Uhr, ist in der A33-Anschlussstelle Paderborn-Schloß Neuhaus die Auffahrt in Fahrtrichtung Brilon gesperrt. Hier werden 100 Meter der Auffahrt saniert. Die Umleitung erfolgt über die U70 zur Anschlussstelle Paderborn-Elsen. Straßen NRW teilt mit, dass 40.000 Euro aus Bundesmitteln investoert werden.

Autobahn 44

Ab Montag um 7 Uhr bis Freitag wird der A44-Parkplatz „Kliever Mühle“ zwischen den Anschlussstellen Soest-Ost und Erwitte/Anröchte in Fahrtrichtung Kassel bis Freitag gesperrt. An einer Brücke in unmittelbarer Nähe zum Parkplatz sollen die sogenannte „Böschungstreppen“ angelegt werden. Über diese Treppenanlage können die zuständigen Straßenwärter die Kontrolle der Brücken vornehmen. Da das Baufeld im Bereich der Beschleunigungsspur liegt, muss dieser aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, teilt Straßen NRW mit.

Autobahn 45

Am Montag starten Verstärkungsmaßnahmen für die A45-Talbrücke Sterbecke im Bereich der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord in Fahrtrichtung Dortmund. Während der Arbeiten wird der Verkehr in zwei eingeengten Fahrstreifen durch die Baustelle geführt. Die Auffahrt in Richtung Dortmund steht dem Autoverkehr weiterhin zur Verfügung, es wird aber nächtliche Sperrungen geben. Der A45-Parkplatz "Rehweg" ist während der gesamten Bauzeit gesperrt.

Statische Nachrechnungen haben, laut Straßen NRW ergeben, dass die Brücke die heutigen Lasten nicht mehr dauerhaft aufnehmen kann. Die Brücke wird deshalb unter anderem mit zusätzlicher Bewehrung aus Spannstahl in Längsrichtung verstärkt. Es werden in der Brücke sechs Spannstränge montiert, diese haben insgesamt ein Gewicht von 30 Tonnen.

Bis Ende November laufen die Verstärkungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Dortmund mit Verkehrsbeeinträchtigung. Die für den Lastwagenverkehr gesperrte Auffahrt kann dann wieder frei gegeben werden. Da die Arbeiten hauptsächlich in und unter den Brücken erfolgen, wird oben auf den Brücken wenig Bautätigkeit zu sehen sein.

Straßen NRW teilt mit, dass in diese Baumaßnahme 1,73 Millionen Euro aus Bundesmitteln investiert werden.

Bereits am Samstag beginnt die letzte Bauphase der A45-Fahrbahnerneuerung zwischen den Autobahnkreuzen Castrop-Rauxel-Ost und Dortmund-West. Am Wochenende wird die Baustellenverkehrsführung geändert und der Verkehr umgelegt, heißt es in einer Mitteilung von Straßen NRW. Dann werden die inneren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt saniert. Während die Baustelle in Richtung Frankfurt eingerichtet wird, ist zeitweise mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

Die Anschlussstelle Dortmund-Hafen steht dem Verkehr ab Samstag  um 17 Uhr nach erfolgter Verkehrsumlegung wieder komplett zur Verfügung.

Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, können sich Verschiebungen ergeben.

Bis Mitte Juli 2016 saniert der Landesbetrieb auf einer Länge von circa drei Kilometern die Fahrbahn. Im Mittelstreifen werden die alten Schutzplanken erneuert und die Entwässerungseinrichtungen saniert. Weiterhin werden an acht Brücken Sanierungsarbeiten unter anderem an den Fahrbahnübergängen, Geländern, am Beton und an der Abdichtung durchgeführt. Die alten "Verkehrszeichenträger" werden erneuert und die Lärmschutzwände saniert und zum Teil erweitert.

Autobahn 46

Von Montagabend ab 19 Uhr bis Dienstagmorgen um 6 Uhr gibt es in den A46-Anschlussstellen Iserlohn-Oestrich und Iserlohn-Letmathe Sperrungen. In Oestrich ist die Auffahrt und in Letmathe die Ausfahrt in Fahrtrichtung Hagen gesperrt, so Straßen NRW. Gleichzeitig mit den Sperrungen steht im Bereich der Anschlussstellen auf der A46 nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Es werden 450 Meter der rechten Spur der A46 saniert. Da sich der Schaden im Bereich der Auf- und Abfahrt befindet, müssen diese gesperrt werden. Umleitungen werden eingerichtet. Straßen NRW investiert hier 40.000 Euro aus Bundesmitteln.

Quelle: wa.de

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