Autocheck im Winter: Die wichtigsten Fakten

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Eis und bitterkalte Temperaturen: Im Winter muss Ihr Wagen einiges aushalten. Der Autocheck zeigt, was Sie rund um Technik, Fahren und Pflege wissen sollten.

Zähflüssiger Diesel, festgefrorene Wischer und schwere Tage für Ihre Autobatterie: Die Kälte im Winter setzt Ihrem Wagen ordentlich zu. Woran Sie jetzt auf jeden Fall denken sollten? In unserem Autocheck geben wir Ihnen Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen.

Ihre Auto-Technik im Wintercheck

Können Benzin und Diesel im Winter einfrieren?

Bei Benzin müssen Sie sich keine Sorge machen, dass sich im Winter plötzlich Eiskristalle bilden: Es gefriert erst bei Temperaturen unter 45 Grad Celsius – und die sind in Europa eher unwahrscheinlich. Etwas anders verhält es sich bei Diesel. Der ölhaltige Treibstoff wird ab 25 Grad Celsius zäh und zündunwillig. Dagegen helfen auch Zusätze gegen Frost nichts. Sie werden dem sogenannten Winterdiesel hinzugefügt.

Warum verbrauche ich bei Kälte mehr Sprit?

Wenn es draußen bitterkalt ist, braucht ihr Motor länger, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Er arbeitet weniger effizient und das kostet Sie mehr Sprit. Vor allem, wenn Sie viele Kurzstrecken fahren, steigt Ihr Verbrauch: Häufig wird der Motor in der kurzen Zeit erst gar nicht richtig warm, zeigt der Autocheck.

Tipp: Lassen Sie Ihren Motor nicht im Stand warmlaufen, bevor Sie losfahren. Das ist aus Gründen des Umweltschutzes verboten. Zudem verbraucht das Aggregat Ihres Autos dabei extrem viel Sprit, ohne dass Sie einen Nutzen davon haben.

Was mache ich, wenn das Kühlwasser eingefroren ist?

Starten Sie Ihren Wagen jetzt auf keinen Fall – sonst droht ein Motorschaden. Eingefrorenes Kühlwasser ist ganz klar ein Fall für den Autocheck in Ihrer Werkstatt. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als sich abschleppen zu lassen.

Tipp: Damit es erst gar nicht soweit kommt, überprüfen Sie den Kühlmittelanteil in Ihrem Frostschutz. Im Zubehörhandel gibt es dafür spezielle Geräte. Viele Tankstellen bieten die Messung auch kostenlos an.

Besondere Vorsicht: Unterwegs bei Schnee, Glätte und Eis

Warum sind Winterreifen Pflicht?

Bei winterlichen Witterungsverhältnissen sind Winterreifen oder spezielle Ganzjahresreifen gesetzlich vorgeschrieben – aus gutem Grund: Dank der besonderen Gummimischung und ihrem Profil garantieren diese Reifen bessere Fahreigenschaften. So tragen sie auch bei Schnee, Matsch und Eis zu Ihrer Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer bei.

Ziehen Sie noch vor dem ersten Frost mit dem „M+S“ Symbol für „Matsch und Schnee“ gekennzeichnete Reifen auf – der wichtigste Punkt bei Ihrem winterlichen Autocheck. Ansonsten drohen Bußgelder und Probleme mit Ihrer Autoversicherung.

Autocheck für die Kälte: Welche Winterausrüstung sollte in meinem Wagen liegen?

Mit Eiskratzer und Enteisungsspray rücken Sie zugefrorenen Türen und vereisten Scheiben zu Leibe. Sie gehören im Winter deshalb in Ihre Handtasche.

Deponieren Sie in Ihrem Wagen zudem eine Taschenlampe, warme Decken, eine winterfeste Jacke und wetterfeste Stiefel – vor allem, wenn Sie eine längere Fahrt vor sich haben. So verhindern Sie, dass Sie sich verkühlen, wenn Sie zum Beispiel eine Panne haben oder Schneeketten anlegen müssen.

Auch mit einem Kanister Kraftstoff im Kofferraum sind Sie im Winter auf der sicheren Seite. So bleiben Sie nicht auf offener Strecke stehen, sollte Ihnen der Sprit ausgehen.

Vergewissern Sie sich beim Autocheck, ob Sie ein Starthilfekabel mit an Bord haben. Gerade bei älteren Autobatterien ist es für Sie eine wichtige Rückversicherung. Zudem können Sie damit Anderen helfen.

Quelle: wa.de

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