Rettungsaktion auf Autobahn

A44: Polizist rettet Hund und wird gebissen

Werl - Ein freilaufender Hund musste am Mittwochmittag von der Autobahn 44 im Bereich Werler Kreuz gerettet werden. Bei der Rettungsaktion biss der Vierbeiner mehrfach zu. Die Polizisten nahmen es gelassen.

Gegen 12 Uhr meldeten sich besorgte Autofahrer bei der Polizei. Ein freilaufender Hund soll auf der A44 für Chaos sorgen. 

Sofort machten sich mehrere Polizeibeamte mit Fahrzeugen auf den Weg. Im Bereich des Autobahnkreuzes Werl in Fahrtrichtung Dortmund wurden die Beamten fündig. 

Völlig verängstigt sprang der Mischling zwischen den Fahrzeugen hin und her. Wie durch ein Wunder war bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts passiert, heißt es im Polizeibericht. 

Der Wachleiter der Autobahnpolizeiwache Kamen, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Blunk, war selbst an der Rettungsaktion beteiligt. Er war es dann auch, der den Hund aus seiner lebensbedrohlichen Situation rettete. 

Das gerettete Tier machte es ihm dabei wahrlich nicht leicht. Mit Bissen in das Bein und in die Hand begrüßte der Mischling seinen Retter.

"Etwas mehr Dankbarkeit hätte ich erwartet", sagte Manfred Blunk. "Aber das war es wert!", schloss er ein zusammenfassendes Fazit. Ganz zum Schmunzeln war der tiefe Biss nicht. Der Beamte musste im Krankenhaus behandelt werden und fällt die nächsten Tage erstmal aus.

Der Mischling war zuvor von dem Gelände einer Tierschutzorganisation ausgebüxt und auf die Autobahn gelaufen.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © Dahm

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