Auswirkungen des Unwetters noch spürbar

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Ein heftiges Sturmtief zog am Sonntag über NRW und hinterließ viele Schäden.

Essen - Nach dem Unwetter am Sonntag sind in Nordrhein-Westfalen noch immer die Auswirkungen spürbar. Im Ruhrgebiet müssen sich Pendler auf Verzögerungen im Bahnverkehr einstellen.

Bis zum Sonntagnachmittag gingen 65 255 Blitze über Nordrhein-Westfalen nieder, berichtete der Deutsche Wetterdienst in Essen. Einer war am Sonntag in eine Anlage am Essener Hauptbahnhof eingeschlagen. Seitdem ist der Verkehr zwischen Essen und Duisburg gestört. Die Bahn hat bereits Umleitungen eingerichtet. Fernzüge und Regionalbahnen werden über Gelsenkirchen umgeleitet. "Wir rechnen damit, dass der Schaden in den nächsten Stunden behoben werden kann", teilte eine Bahnsprecherin am Montagmorgen mit.

Wie in anderen Teilen Deutschlands hatten auch in Nordrhein-Westfalen Bäume auf den Gleisen auf der Ost-West-Verbindung von Berlin in Richtung Rheinland Probleme bereitet. Diese seien mittlerweile aber wieder behoben, sagte ebenso eine Bahn-Sprecherin.

Das kräftige Gewitter hat auch andernorts einige Schäden hinterlassen. Besonders im Rhein-Sieg-Kreis gab es zahlreiche Schäden durch Hagelkörner. Teilweise wurden Jalousien durchlöchert und Fensterscheiben eingeschlagen. Der Polizei zufolge sind in dem Kreis insgesamt 34 Gewitterschäden gemeldet worden, 23 Mal gefährdeten umgestürzte Bäume oder Äste den Verkehr. Darüber hinaus wurden die Straßen aufgrund der starken Regenfälle zeitweise überflutet.

In verschiedenen Städten schlugen Blitze in Wohnhäuser ein. Gleich zwei Dachstühle brannten im Kreis Gütersloh, wie die Polizei mitteilte. Verletzt wurde niemand. In Herford schlug ebenfalls ein Blitz in ein Haus ein. Der Brand wurde schnell gelöscht, es entstand aber ein Schaden in Höhe von 20 000 Euro. In Vlotho fing ein Dachstuhl eines Gastronomiebetriebs Feuer, es konnte aber ebenfalls schnell gelöscht werden. 

Andere Teile von NRW blieben von den Unwettern verschont: An Düsseldorf und Gelsenkirchen etwa zogen die Gewitter vorüber, wie Polizeisprecher sagten. - dpa

Lesen Sie hier mehr zum Unwetter.

Quelle: wa.de

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