Amateur-Freilichtbühnen in NRW erwarten 300.000 Besucher

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"Pippi Langstrumpf" auf der Waldbühne in Hamm-Heessen.

Hamm - An den nordrhein-westfälischen Amateur-Freilichtbühnen werden in diesem Sommer 300.000 Besucher erwartet. Renner bei Kindern seien bekannte Stücke wie "Pippi Langstrumpf" und "Räuber Hotzenplotz", die allein in Hamm zusammen 25.000 Besucher angelockt hätten.

Zur Halbzeit hatte der Verband der Deutschen Freilichtbühnen an 13 der 17 NRW-Spielstätten bereits 130.000 Besucher gezählt.

Der "Zauberer von Oz" habe in Brakel-Bökendorf knapp 8000 Gäste gezählt, sagte der Vizepräsident des Verbandes Deutscher Freilichtbühnen, Heribert Knecht, in Hamm. Bei den Erwachsenen-Stücken hatten "Robin Hood" auf der Waldbühne in Heessen (7200) und die "Addams Family" in Coesfeld (6800) den größten Zuspruch. Unter den jungen Stücken etabliere sich gerade das St. Pauli-Musical "Heiße Ecke". In NRW wird es in Brakel-Bökendorf gespielt.

Neben den 17 Amateurbühnen gibt es in NRW auch Profibühnen wie das Elspe-Festival mit den Karl-May-Spielen, die Freilichtspiele Tecklenburg mit ihren Musicals und die Freilichtspiele Amphitheater Xanten-Birten. Nach Elspe kamen pro Jahr zuletzt 200.000 Besucher.

Deutschlandweit sind im Verband 90 Amateurbühnen aus sieben Bundesländern organisiert. Dort werden bis Anfang September 900.000 Besucher erwartet. Gestartet war die Saison Ende Mai. "Das Qualitätsniveau ist enorm gestiegen", sagte Knecht. Das liege daran, dass in die Aus- und Weiterbildung investiert werden. "Das gilt nicht nur fürs Schauspiel, sondern auch zum Beispiel für Maske, Licht, Tontechnik und Pyrotechnik." - dpa

Quelle: wa.de

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